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Arbeitsmappen, Arbeitsblätter und Spalten

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Grundlagen zu Arbeitsmappe, Arbeitsblatt und Spalten

Die Origin-Arbeitsmappe ist ein benennbares, verschiebbares, in der Größe veränderbares Fenster, das einen Rahmen zum Importieren, Organisieren, Analysieren, Transformieren, Zeichnen und Präsentieren Ihrer Daten zur Verfügung stellt. Jede Arbeitsmappe besteht aus einem oder mehreren Arbeitsblättern. Jedes Arbeitsblatt besteht aus einer Reihe von Spalten. Jede Spalte setzt sich aus Zeilen von Zellen zusammen.

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Arbeitsmappen, Arbeitsblätter und Spalten benennen


Arbeitsmappen
  • Eine Arbeitsmappe hat einen Kurznamen und, optional, einen Langnamen und Kommentare. Origin verwendet den Kurznamen für interne Operationen.
  • Kurznamen müssen innerhalb der Projektdatei einzigartig sein, können nur alphanumerische Zeichen (Buchstaben oder Zahlen) enthalten, müssen mit einem Buchstaben beginnen und sind auf 13 Zeichen beschränkt.
  • Der Langname einer Arbeitsmappe ist optional, muss innerhalb einer Projektdatei nicht einzigartig sein, kann jedes Zeichen in beliebiger Reihenfolge verwenden und sollte auf bis zu 359 Zeichen beschränkt sein (einschließlich Leerzeichen).
Arbeitsblätter
  • Ein Arbeitsblatt hat einen Kurznamen und, optional, einen Langnamen und Kommentare.
  • Der Kurzname muss in einer Arbeitsmappe einzigartig sein.
  • Der Kurzname eines Arbeitsblatts ist auf 32 Zeichen beschränkt, einschließlich Leerzeichen. Sie können Sonderzeichen enthalten, müssen aber mit einem alphanumerischen Zeichen beginnen. Diese Sonderzeichen sind nicht zugelassen: {}|"<>()![].
  • Der Langname eines Arbeitsblatts ist optional, muss innerhalb der Projektdatei nicht einzigartig sein und kann jedes Zeichen in beliebiger Reihenfolge verwenden.
Spalten
  • Eine Spalte hat einen Kurznamen und einen optionalen Langnamen.
  • Der Kurzname muss innerhalb des Arbeitsblatts einzigartig sein, kann keine Sonderzeichen enthalten, muss mit einem Buchstaben oder einer Zahl beginnen, darf nur alphanumerische Zeichen verwenden und ist auf 18 Zeichen beschränkt.
  • Der Langname der Spalte eines Arbeitsblatts ist optional, muss innerhalb der Projektdatei nicht einzigartig sein und kann jedes Zeichen in beliebiger Reihenfolge verwenden.
  • Wenn das Kontrollkästchen Automatisches Anpassen des Seiten-Kurznamens an den Langnamen aktiviert ist (Hilfsmittel: Optionen: Sonstiges), passt sich der Kurzname dem Langnamen der Spalte an und entfernt dabei ggf. Leer-/Sonderzeichen und kürzt auf 17 Zeichen. Dieses Kontrollkästchen ist standardmäßig deaktiviert.
  • Referenzen von Dialogen und Statusbalken auf einen Datenbereich verwenden den Langnamen, vorausgesetzt, dass (1) ein Langname existiert und (2) Sie die Funktion Langnamen verwenden, wenn verfügbar (Hilfsmittel: Optionen: Sonstiges) aktiviert haben. Ansonsten werden Kurznamen verwendet.
Hinweis: Origin verfügt über eine formelle Notation zum Adressieren von Spalten, die Arbeitsmappenkurzname, Spaltenkurzname und Arbeitsblattindex nutzt, falls diese größer sind als 1:

Arbeitsmappenkurzname_Spaltenkurzname@Blattindex

wie z.B. in

Book1_C@200.

Diese Notation ist auf 24 Zeichen begrenzt. Origin bedient sich verschiedener Strategien zum Beschränken von Kurznamen (Mappe bzw. Spalte), um sowohl dem Anwender als auch der Operation Flexibilität zu bieten.

Dies erklärt beispielsweise, warum Sie längere Spaltenkurznamen in Mappen mit kürzeren Mappenkurznamen erstellen können.

Arbeitsmappen

Beim Start einer Origin-Sitzung lädt Origin ein leeres Projekt und fügt die Standardarbeitsmappenvorlage ORIGIN.OTW (Sie können dieses Verhalten durch Klicken auf Hilfsmittel: Optionen > Registerkarte Öffnen/Schließen > Neues Projekt öffnen verändern). Fügen Sie Arbeitsmappen zu Ihrer Origin-Projektdatei hinzu, indem Sie auf die Schaltfläche Neue Arbeitsmappe Button New Workbook.png auf der Symbolleiste Standard klicken.

Einem hinzugefügten Arbeitsmappenfenster wird ein Kurzname der Mappe N zugewiesen, wobei N die Reihenfolge der Fenstererstellung wiedergibt. Sie können die Arbeitsmappe umbenennen und ihr einen aussagekräftigen Namen geben.

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Titelleiste der Arbeitsmappe und wählen Sie Einstellungen.
  2. Geben Sie Ihrer Arbeitsmappe einen Langnamen (optional) und/oder einen Kurznamen und wählen Sie aus, ob eine oder Beide in der Fenstertitelleiste angezeigt werden sollen. Regeln zur Namensgebung finden Sie in der oben stehenden Tabelle.

Der Arbeitsblattdialog Fenstereigenschaften enthält ein Kontrollkästchen Notation von Tabellenkalkulationsblattzellen, das standardmäßig aktiviert ist. Bei Aktivierung wird das Symbol Spreadsheet cell notation mode.png in der oberen linken Ecke jedes Blatt in der Mappe angezeigt. Diese Notation für Tabellenkalkulationsblattzellen ist zum Definieren der Spaltenformeln nützlich , die für mathematische Operationen in Datensätzen verwendet werden. Weitere Informationen lesen Sie bitte unten unter Spaltenwerte festlegen.

 

Hinweis: Die Arbeitsmappe hat eine Eigenschaft Kommentare, auf die Sie durch einen Rechtsklick auf die Titelleiste der Arbeitsmappe und wählen der Option Einstellungen im Kontextmenü zugreifen können. Diese Kommentare werden als Tooltipp des Arbeitsmappenfensters im Projekt Explorer angezeigt und können mit Hilfe von In Projekt suchen gesucht werden.

Arbeitsblätter

Eine Origin-Arbeitsmappe kann bis zu 255 Arbeitsblätter umfassen. Um Arbeitsblätter zu der Arbeitsmappe hinzuzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Reiter des Arbeitsblatts und wählen Sie eine der Funktionen:

  • Einfügen Fügt ein einzelnes Arbeitsblatt vor das aktive Arbeitsblatt ein.
  • Hinzufügen Hängt ein einzelnes Arbeitsblatt an.
  • Duplizieren ohne Daten Dupliziert das aktive Arbeitsblatt, ohne die Daten zu kopieren.
  • Duplizieren Dupliziert das aktive Arbeitsblatt, einschließlich die Daten.

Jedes Arbeitsblatt in einer Arbeitsmappe kann über seine eigene Einstellungen von benutzerdefinierten Anpassungen verfügen. Wenn Sie ein Arbeitsblatt einfügen oder hinzufügen, basiert das neue Blatt auf der Datei ORIGIN.OTW, insbesondere der Version von ORIGIN.OTW in Ihrem Anwenderdateiordner, sollten Sie diese Datei benutzerdefiniert angepasst haben. Falls Sie ein Blatt einfügen möchten, das auf einem anderen Blatt dieser Arbeitsmappe basiert (einschließlich der Anzahl der Spalten und der speziellen Formatierung), verwenden Sie den Kontextmenübefehl Duplizieren oder Duplizieren ohne Daten.

Anzeige von Reiternamen in Arbeitsblättern steuern:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsblattreiter.
  2. Wählen Sie Zu zeigender Blattname: Langname, falls verfügbar/Kurzname/Langname im Kontextmenü.


Um den Kurznamen oder Langnamen auf dem Reiter zu ändern:

  1. Klicken Sie doppelt auf den Arbeitsblattnamen oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Reiter des Arbeitsblatts und wählen Sie Name und Kommentare. Regeln zur Namensgebung von Arbeitsblättern finden Sie in der obenstehenden Tabelle. Wenn Sie den Kurznamen bearbeiten und 32 Zeichen überschreiten, erstellt Origin automatisch eine gekürzte Version und verwendet diese als Kurzname. Wenn zuvor kein Langname existiert hat, wird der nicht modifizierte Text als Langname genutzt.


Hinweis: Wenn Sie mit der Maus über den Arbeitsblattreiter fahren, wird der Kurzname, der Langname und die Kommentare als Tooltipp angezeigt.

Arbeitsblattspalten

  • Um eine neue Spalte zu einem bestehenden Arbeitsblatt hinzuzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste in die graue Fläche auf der rechten Seite der Arbeitsblattspalten und wählen Sie Neue Spalte oder klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Spalten anhängen Button Add New Columns.png auf der Symbolleiste Standard.
  • Um mehrere Spalten zum Arbeitsblatt hinzuzufügen, aktivieren Sie das Arbeitsblatt und wählen Sie dann Spalte: Spalten hinzufügen im Hauptmenü. Legen Sie die Anzahl der hinzuzufügenden Spalten im Dialog Neue Spalten hinzufügen fest und klicken Sie auf OK oder wählen Sie Format: Worksheet im Menü bzw. verwenden Sie die Taste F4, um den Dialog Arbeitsblatteigenschaften zu öffnen. Legen Sie dann den gewünschten Wert für die Spaltenanzahl auf der Registerkarte Größe fest.


Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, um Arbeitsblattspalten umzubenennen:

  • Klicken Sie doppelt auf den Spaltenkopf, um den Dialog Spalteneigenschaften zu öffnen. Geben Sie einen Kurznamen und/oder Langnamen ein bzw. bearbeiten Sie ihn.
  • Geben Sie einen Langnamen direkt in die Arbeitsblattkopfzelle eingeben, indem Sie doppelt auf die Zelle klicken.
  • Importieren Sie eine Datendatei und legen Sie fest, dass Arbeitsmappen, Arbeitsblätter und Spalten beim Importieren benannt werden.
  • Verwenden Sie die Registerkarte Beschriftungen nummerieren des Dialogs Arbeitsblatteigenschaften, um Spaltennamen und Beschriftungen zu nummerieren und zu duplizieren.
  • Geben Sie die gewünschten Namen in ein paar Spalten ein, wie z.B. Peak 1 und Peak 2, markieren Sie dann die Zellen und ziehen Sie an der rechten, unteren Ecke der Auswahl, um die Namen für die anderen Spalten automatisch zu füllen und zu nummerieren. Dies funktioniert auch für andere Kopfzeilen wie Kommentare.


Regeln zur Namensgebung von Arbeitsblattspalten finden Sie in der obenstehenden Tabelle.

Dialog Spalteneigenschaften

Der Dialog Spalteneigenschaften wird verwendet, um Eigenschaften der Spalte benutzerdefiniert anzupassen, einschließlich...

  • Langname, Kurzname, Einheiten, Kommentare etc.
  • Format (Numerisch, Text, Zeit, Datum etc.)
  • Diagrammzuordnung


Um den Dialog Spalteneigenschaften zu öffnen:

  1. Klicken Sie doppelt auf den Spaltenkopf.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählte Spalte(n) und wählen Sie Einstellungen.

Verwenden Sie die Registerkarte Eigenschaften, um die Spalte Kurzname ggf. zu bearbeiten. Weitere Eigenschaften -- Langname, Einheiten und Kommentare -- können hier bearbeitet oder direkt in die entsprechende Zelle eingegeben werden.

Beachten Sie, dass die Arbeitsblattspalten für mehrere Datenformate konfiguriert werden können, einschließlich Text & Numerisch, Numerisch, Text, ZeitDatum, Monat und Tag der Woche. Eine Spalte kann Daten von nur einem Formattyp enthalten. Es ist wichtig zu wissen, dass das Standardformat Text & Numerisch ist. Falls Sie keine benutzerdefinierte Arbeitsmappenvorlage verwenden, kann es sein, dass Sie das Format manuell festlegen müssen, so dass die Anzeige der Spaltendaten angemessen verarbeitet wird. Viele Anwender werden zum Beispiel aus dem Konzept gebracht, wenn Sie ein Datum bzw. Zeitdaten in eine Arbeitsblattspalte eingeben, haben aber Schwierigkeiten, die notwendigen Format- und Anzeigeoptionen einzustellen. Sie tun dies im Dialog Spalteneigenschaften .

Erwähnt werden sollte auch die Diagrammzuordnung der Arbeitsblattspalten. Spalten werden als X, Y, Z, Beschriftung, Ignorieren, Y-Fehler bzw. X-Fehler zugewiesen. Die Diagrammzuordnung einer Spalte bestimmt, wie die ausgewählten Daten standardmäßig beim Zeichnen und in Analyseoperationen behandelt werden. Mit der Entwicklung von Origin hat die Diagrammzuordnung etwas von ihrer Bedeutung verloren. Der Dialog Diagrammeinstellungen und viele Analysedialoge beispielsweise ermöglichen Ihnen, Daten interaktiv auszuwählen und damit die Diagrammzuordnung zu überschreiben. Trotzdem bleibt die Diagrammzuordnung ein wichtiges Konzept, und Sie sollten ihre Wirkung auf Zeichen- und Analyseoperationen verstehen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Diagrammzuordnung (Spalteneigenschaften).

Sie können die Anzeige von einzelnen Zellen oder Gruppen von Zellen in einer Spalte benutzerdefiniert anpassen, indem Sie Eigenschaften wie Schriftart, Füllfarbe von Zellen oder Anzahl der angezeigten Dezimalstellen bearbeiten:

  • Stileinstellungen werden im Allgemeinen mit Hilfe der Bedienelemente auf der Symbolleiste Format vorgenommen.
  • Dezimalstellen werden durch die Auswahlliste Stellen im Dialog Spalteneigenschaften gesteuert. Zusätzliche Bedienelemente für das numerische Format befinden sich auf der Registerkarte Zahlenformat des Dialogs Optionen (Hilfsmittel:Optionen).

Spaltenbeschriftungszeilen sortieren

align=

Alle Spalten haben feste Eigenschaften (d.h. Metadaten), die in den Spaltenbeschriftungszeilen angezeigt werden. Diese umfassen Langname, Einheiten und Kommentare. Die Werte dieser Eigenschaften werden verwendet, um Datenspalten intern und auf der grafischen Oberfläche von Origin zu adressieren und darzustellen.

Die Anzeige der Spaltenbeschriftungszeilen wird über Befehle im Kontextmenü gesteuert:

Workbooks 03B.png
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Ansicht im Kontextmenü.
  2. Klicken Sie hier mit der rechten Maustaste und wählen Sie Spaltenbeschriftungszeile bearbeiten oder einen der anderen Beschriftungszeilenbefehle.
  3. Klicken Sie hier mit der rechten Maustaste, um die Anzeige von Zeilenbeschriftungen und Zeile sowie Spaltenköpfen zu bestimmen.


Spaltenbeschriftungszeilen speichern Informationen, die beim Zeichnen verwendet werden können, z.B. zum Zeichnen von Gruppen und Festlegen von Legendentext. Beschriftungszeilendaten können ebenso in Datenanalyseoperationen (zum Beispiel in mathematische Operationen auf Arbeitsblattspalten) oder in Datenbearbeitungsoperationen (zum Beispiel zum Bereitstellen von Gruppierungsinformationen beim Stapeln von Arbeitsblattspalten) eingebunden werden.

Numerische, in einer Spalte gespeicherte Daten können im Spaltenkopf in einer speziellen Beschriftungszeile namens Sparklines grafisch dargestellt werden. Eine Sparkline ist standardmäßig ein kleines eingesetztes Liniendiagramm der Daten in einer Spalte, das als die abhängige Variable (Y) gegen die Zeilennummer oder die verbundene X-Spalte als unabhängige Variable (X) gezeichnet wird. Sparklines können auch als Histogramm oder als Boxdiagramm gezeichnet werden, wobei eine "Miniaturansicht" der Spaltenstatistik angezeigt wird. Beim Importieren von Daten zeigt Origin Sparklines standardmäßig an, wenn die Anzahl der Spalten kleiner als 50 ist.

Sie blenden Sparklines für ausgewählte Spalten ein, indem Sie Spalte: Sparklines hinzufügen oder aktualisieren wählen oder, für alle Spalten, mit der rechten Maustaste auf die Zeilenbeschriftung Sparklines klicken und Sparklines hinzufügen oder aktualisieren wählen. Sparklines können gelöscht werden, indem Sie die Zeilenbeschriftung Sparklines markieren und die Taste Entfernen drücken. Beachten Sie, dass Sparklines grafisch bearbeitet werden können. Klicken Sie doppelt auf eine Sparkline. Ein Diagrammfenster wird geöffnet, in dem Sie die Zeichnung benutzerdefiniert anpassen können. Wenn Sie dieses Fenster schließen, werden die benutzerdefinierten Anpassungen auf die Sparkline angewendet.

Grenzen von Arbeitsmappe, Arbeitsblatt und Spalten

Maximale Anzahl von... 32Bit-Betriebssystem 64Bit-Betriebssystem

Arbeitsblätter in einer Arbeitsmappe
Zeilen in einem Arbeitsblatt, 1 Spalte
Zeilen in einem Arbeitsblatt, 5 Spalten
Zeilen in einem Arbeitsblatt, 32 Spalten
Spalten in einem Arbeitsblatt, 1 Zeile
Spalten in einem Arbeitsblatt, 100 Zeilen
Spalten in einem Arbeitsblatt, 1000 Zeilen

255
90.000.000
25.000.000
4.860.000
65.500
65.500
65.500

255
90.000.000
90.000.000
7.300.000
65.500
65.500
65.500

Arbeitsmappenvorlagen

Origin-Arbeitsmappenfenster werden aus einer Arbeitsmappenvorlagendatei mit OTW-Erweiterung erstellt. Standardmäßig verwendet Origin die Vorlage ORIGIN.OTW beim Erstellen von neuen Arbeitsmappenfenstern. ORIGIN.OTW enthält ein einzelnes, zweispaltiges Arbeitsblatt. Sie können eine Origin-Arbeitsmappenvorlage benutzerdefiniert anpassen und sie als neue Vorlagendatei speichern. Benutzerdefinierte Vorlagen werden standardmäßig in Ihrem Anwenderdateiordner (UFF) gespeichert. Standardvorlagendateien können nicht überschrieben werden; stattdessen wird eine Vorlagendatei mit dem gleichen Namen in Ihrem Anwenderdateiordner gespeichert. Die Version im Anwenderdateiordner wird die Vorlage, auf die Sie über Origins Menübefehle und Symbolleistenschaltflächen zugreifen.

  • Um die aktive Arbeitsmappe als eine Vorlage zu speichern, wählen Sie Datei: Template speichern unter. Der Dialog template_saveas wird geöffnet.


Hinweis: Die Daten werden NICHT nicht mit einer Vorlage gespeichert.


Die folgende Tabelle listet einiges von dem auf, das mit der Vorlagendatei der Arbeitsmappe gespeichert wird. Klicken Sie auf den Link im Dialog, um weitere Informationen zu erhalten.

Dialog Was wird gespeichert? Menübefehl
Arbeitsblatteigenschaften
  • Beschriftungen von Zeilen-/Spaltenköpfen anzeigen
  • Arbeitsblattgitternetzlinien anzeigen
  • Anzahl der Zeilen und Spalten im Arbeitsblatt
  • Arbeitsblattzellen ggf. automatisch hinzufügen
  • Benutzerdefinierte Parameter für Arbeitsblattspaltenüberschriften erstellen und benennen
  • Reihenfolge von Zeilenbeschriftungen für Arbeitsblattspaltenüberschriften
Format: Worksheet
Spalteneigenschaften
  • Spaltenkurzname, -langname, -einheiten und -kommentare
  • Formel (falls es eine gibt) zum Berechnen der Spaltenwerte
  • Einstellungen der Spaltenbreite
  • Spaltenzuordnung zum Zeichnen (X-, Y-, Z-Beschriftung etc.)
  • Spaltendatenformat (Text, numerisch, Datum etc.)
  • Anzeige der Spaltenzahl (dezimal, wissenschaftlich, technisch)
  • Anforderungen an Spaltenstellen und Datenspeicherung
Format: Spalte
Spaltenformeln und Skripte
(Werte setzen)
  • Formel zum Erstellen oder Transformieren von Spaltenwerten
Spalte: Spaltenwerte errechnen
Einstellungen
  • Jegliche Anmerkungen mitsamt ihrer Einstellungen im Dialog Eigenschaften
  • Jegliche Skripte, die mit dem Dialog der Eigenschaften des Objekts verbunden sind, Registerkarte Programmierung
Format: Textobjekt
Format: Objekteigenschaften
Daten aus Arbeitsblatt extrahieren
  • Gleichungen im Dialog Daten aus Arbeitsblatt extrahieren
Worksheet: Daten aus Arbeitsblatt extrahieren

Arbeitsblatteigenschaften, Registerkarte Skript
oder
Skriptfeld

  • Skripte, die auf der Registerkarte Skript des Dialogs Arbeitsblatteigenschaften eingegeben werden
  • Skripte im Skriptbereich des Arbeitsblatts
Worksheet: Worksheet Skript
Skriptfeld zeigen
Anfragen-Builder
  • Option zum Speichern von Datenbankanfragen mit der Arbeitsmappenvorlage
Datei: Datenbankimport: Neu

Neue Arbeitsmappe aus einer benutzerdefinierten Vorlage erstellen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um eine Arbeitsmappe aus einer benutzerdefinierten Vorlage zu erstellen:

  • Wenn die Vorlage kürzlich gespeichert wurde, sehen Sie unter Datei: Zuletzt verwendete Mappen nach oder gehen Sie zur Registerkarte Mappen im Origin-Navigator (Hilfe: Origin-Navigator oder drücken Sie F11).
  • Klicken Sie auf Datei: Öffnen..., wählen Sie den Dateityp Origin Template (*.otp, *.otw, *.otm) und navigieren Sie zu der Datei.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Template öffnen Button Open Template.png auf der Symbolleiste Standard und ändern Sie den Dateityp in Workbook Template (*.otw). Navigieren Sie dann zu der Datei.
  • Wählen Sie Datei: Neu: Aus Vorlage: Mehr... Dieser Menübefehl öffnet den Dialog Vorlage laden. Wählen Sie in der Gruppe Typ die Option Arbeitsmappe. Verwenden Sie ggf. die Schaltfläche Durchsuchen in der Gruppe Pfad, um zu der .otw-Datei zu navigieren, und wählen Sie dann die Arbeitsblattvorlage in der Auswahlliste Name. Legen Sie diese optional als Standardarbeitsmappenvorlage fest, indem Sie auf Standard setzen klicken.

Standardmäßig verwenden die Schaltflächen Neues Projekt und Neue Arbeitsmappe die Vorlage the Origin.OTW, die sich im Origin-Verzeichnis befindet. Sie können eine Arbeitsmappe benutzerdefiniert anpassen und sie als Origin.OTW speichern. Ihre benutzerdefinierte Datei wird im Anwenderdateiordner gespeichert und dann von dort als Standardvorlage verwendet. Wenn Sie zu Ihrer ursprünglichen Origin.OTW zurückkehren möchten, navigieren Sie im Windows Explorer zu Ihrem Anwenderdateiordner und geben Sie der Datei ORIGIN.OTW, die dort gespeichert ist, einen neuen Namen oder löschen Sie sie.

Arbeitsblätter für Analyse und Berichtserstellung

Abgesehen davon, dass sie Text und numerische Daten enthalten, unterstützen Arbeitsblattzellen auch die Speicherung und Anzeige von verschiedenen anderen Datentypen wie Diagramme, Diagrammobjekte, Notizen, Hyperlinks zu Dokumenten und Webseiten sowie Links zu Projektvariablen.

Dies macht das Arbeitsblatt zu einem idealem Medium zur Darstellung von Analysen und Berichtserstellung der Ergebnisse. Sie können zu Zellen in anderen Arbeitsblättern und Berichtsblättern verlinken. Sie können auch Diagramme, Bilder von externen Festplatten oder Bilder, die Matrixobjekten in dem Origin-Projekt entsprechen, einbetten. Gruppen von Zellen in einem Arbeitsblatt können zusammengefügt werden und so die vollständige Anzeige von größeren Objekten ermöglichen. Diagramme können in Arbeitsblättern auch als frei bewegliche Objekte platziert werden.

Nach ihrer Erstellung können diese benutzerdefinierten Berichte als Bilddateien wie PDF oder JPEG exportiert und ebenfalls zum beim Erstellen einer Analysevorlage verwendet werden.

Custom worksheet report.png

Sie haben die Option, benutzerdefinierte Berichte zu erzeugen, indem Daten in eine benutzerdefinierte MS Word-Vorlage exportiert werden, optional auch in eine PDF-Datei. Dies wird erreicht, indem zuerst eine Analyse in Origin ausgeführt wird, die Ausgaben erzeugt. Ihre Schlüsselergebnisse werden anschließend mit einem Lesezeichen in einer Word-Vorlage verbunden. Am Ende wird die Arbeitsmappe als Analysevorlage gespeichert. Um Ihren Bericht zu erzeugen, öffnen Sie das Hilfsmittel Stapelverarbeitung, markieren Ihre Analysevorlage und Ihre Word-Vorlage, führen den Stapelprozess aus und erzeugen Ihre Berichte. Weitere Informationen zur Stapelanalyse und zum Erzeugen von benutzerdefinierten Berichten finden Sie im Abschnitt Stapelanalyse des Kapitels "Wiederkehrende Aufgaben durchführen" dieser Anleitung.

Word report template PDFout.png

Der Arbeitsmappen-Organizer

Die Arbeitsmappe speichert üblicherweise Metadaten, einschließlich solchen Dingen wie Dateipfad und -name, Datum und Zeit des Datenimports, Dateiheaderinformationen, Variablennamen und Werten etc. Diese Metadaten können im Feld Arbeitsmappenorganizer angezeigt werden.

Um den Arbeitsmappen-Organizer einzublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Titelleiste der Arbeitsmappe und wählen Sie Zeige Organizer (beachten Sie, dass diese Aktion umgekehrt den Organizer auch wieder ausblendet). Der Organizer enthält eine baumstrukturähnliche Auflistung der Metadaten, die in einer bestimmten Arbeitsmappe gespeichert sind.

Workbook organizer.png

Einfache Hilfsprogramme zum Füllen der Spalten mit Daten

Origin verfügt über einige Hilfsprogramme, um einen Arbeitsblattbereich oder -spalten mit Daten zu füllen. Die einfachste Methode besteht darin, einen Menübefehl zu verwenden, um eine Arbeitsblattspalte mit entweder Zeilenindexnummern, gleichverteilten Zufallszahlen oder normalverteilten Zufallszahlen zu füllen. Dies ist nützlich, um schnell Datensätze zu erzeugen, mit denen Sie andere Origin-Funktionen testen können.

Diese einfachen Vorgehensweise erstellen eine Datensatz in einem vorausgewählten Arbeitsblattbereich oder -spalte(n):

Aktion Symbolleistenschaltfläche Menübefehl
Bereich oder Spalte wird mit Zeilennummern gefüllt. Button Set Col Values Index.png
  • Spalte: Spalte füllen mit: Zeilennummern

oder

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Spalte/Bereich füllen mit: Zeilennummern.
Spalte mit gleichverteilten Zufallszahlen zwischen 0 und 1 füllen Button Set Col Values Uniform Random.png
  • Spalte: Spalte füllen mit: Gleichverteilte Zufallszahlen

oder

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Spalte/Bereich füllen mit: Gleichverteilte Zufallszahlen.
Spalte mit normalverteilten Zufallszahlen füllen Button Set Col Values Normal Random.png
  • Spalte: Spalte füllen mit: Normalverteilte Zufallszahlen

oder

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Spalte/Bereich füllen mit: Normalverteilte Zufallszahlen.
Spalte mit einer Reihe von Zahlen mit Muster oder zufällig verteilten Zahlen füllen --
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Spalte/Bereich füllen mit: Eine Reihe von Zahlen...
Spalte mit nach Muster oder zufällig verteilten Reihe von Datums-/Zeitwerten füllen --
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Spalte/Bereich füllen mit: Datums-/Zeitwerten...
Spalte mit beliebigen Text- & numerischen Werten füllen --
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Spalte/Bereich füllen mit: Beliebige Reihe von Text- und numerischen Werten...


Die automatische Füllfunktion kann zum Füllen von Spaltenbeschriftungszeilen und Arbeitsblattdatenzellen verwendet werden:

Um die automatische Füllfunktion zum Erweitern eines Musters in den Daten über einen Bereich von Zellen zu verwenden (nur numerische Daten):

  1. Wählen Sie einen zusammenhängenden Block von Zellen und verschieben Sie den Cursor in die untere rechte Ecke der Auswahl.
  2. Wenn der Cursor sich in ein "+" verwandelt, halten Sie die ALT-Taste gedrückt und ziehen Sie die Maus nach unten oder nach rechts.


Um die automatische Füllfunktion zum Wiederholen eines Musters in den Daten über einen Bereich von Zellen zu verwenden (nur Text oder numerische Daten):

  1. Wählen Sie einen zusammenhängenden Block von Zellen und verschieben Sie den Cursor in die untere rechte Ecke der Auswahl.
  2. Wenn der Cursor sich in ein "+" verwandelt, halten Sie die Strg-Taste gedrückt und ziehen Sie die Maus nach unten oder nach rechts.


Datensätze können auch schnell mit einem LabTalk-Skript erzeugt werden. Ein Beispiel:

  1. Öffnen Sie zum Beispiel bei neuem aktivem Arbeitsblatt das Skriptfenster im Menü Fenster und kopieren und fügen Sie die folgenden Skriptzeilen in das Fenster ein:
  2. 	col(1)={0:0,01:4*pi}; col(2)=sin(col(1));
    	
  3. Markieren Sie die zwei Zeilen und drücken Sie Enter, um sie auszuführen. Die ersten beiden Spalten des Arbeitsblatts werden mit Daten gefüllt.

Spaltenwerte festlegen

Der Dialog Werte setzen wird verwendet, um einen mathematischen Ausdruck zu formulieren, der eine Spalte oder mehrere Spalten mit Arbeitsblattdaten erstellt oder transformiert.

Das Feld Spaltenformael (das obere Feld) im Dialog Werte setzen unterstützt jetzt eine vereinfachte Notation für Tabellenkalkulationszellen, wie sie in MS Excel- und Google-Blättern verwendet wird (z. B. wird "col(A)" nun einfach "A" und "col(A)[1]" wird einfach "A1"). Wenn diese Notation aktiviert ist (Standard), wird ein Symbol Spreadsheet cell notation mode.png in der oberen linken Ecke des Arbeitsblatts angezeigt. Diese Notation kann nur beim Definieren der Spaltenformel verwendet werden. Sie kann nicht im Feld Skript vor Anwenden der Formel im Dialog Werte setzen verwendet werden. Auch in Ihren LabTalk-Skripten kann sie nicht verwendet werden. Beachten Sie, dass die "alte" Spalten- und Zellennotation im Tabellenkalkulationsblattmodus funktioniert. Wenn Sie die alte Notation also vorziehen, können Sie sie auch weiterhin eingeben.

 

Um den Dialog Werte setzen für eine einzelne Spalte zu öffnen:

  1. Wählen Sie eine Arbeitsblattspalte oder einen Zellenbereich in einer Arbeitsblattspalte.
  2. Wählen Sie im Menü Spalte: Spaltenwerte errechnen oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Arbeitsblattspalte und wählen Sie Werte setzen im Kontextmenü.
SetValues.png


Um den Dialog Werte setzen für mehrere Spalten zu öffnen:

  1. Markieren Sie mehrere, zusammenhängende Arbeitsblattspalten (keine Spalte auslassen) oder das gesamte Arbeitsblatt.
  2. Wählen Sie im Menü Spalte: Werte für mehrere Spalten festlegen oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Arbeitsblattspalte und wählen Sie Werte für mehrere Spalten festlegen im Kontextmenü.
SetValues Multiple.png

Menübefehle von Werte setzen

Menübefehle
  • Formel: Laden Sie eine gespeicherte Formel in das Feld der Spaltenformel. Formeln werden über Formel: Speichern oder Formel: Speichern unter gespeichert.
  • wcol(1): Verwenden Sie das Menü, um Arbeitsblattspalten entweder in Ihre Spaltenformel oder in das Feld Skript vor Anwenden der Formel einzufügen (Spaltenreferenzen werden beim Cursor eingefügt). Ein Spaltenbrowser hilft Ihnen bei der Auswahl der korrekten Spalten. Spalten werden nach Spaltenindex aufgelistet.
  • Col(A): Die Funktionen ähneln denen von Menü wcol(1), allerdings werden Spalten nach Spaltenname (einschließlich Langname, falls dieser existiert) aufgelistet.
  • F(x): Sie können LabTalk-Funktionen zu Ihren Ausdrücken hinzufügen (der Funktionsname wird beim Cursor eingefügt). Beachten Sie, dass, wenn Sie mit der Maus über eine Funktion in der Menüliste fahren, die Funktionsbeschreibung in der Statusleiste gezeigt wird. Wenn eine Funktion ausgewählt ist, wird die Beschreibung in einem intelligenten Hinweis angezeigt.
  • Variablen: Sie können eine Variable oder Konstante in Spaltenformel oder Skript vor Anwenden der Formel hinzufügen; ebenso können Bereichsvariablen (auch nach Auswahl) oder Dateimetadaten in das Feld Skript vor Anwenden der Formel eingefügt werden.
  • Optionen: Direktes Bearbeiten der Spaltenformel in der Arbeitsblattzeile Formel ist möglich; fügen Sie einen Kommentar zur Spaltenformel hinzu oder behalten Sie Text in den Spalten für Werte setzen (wird nicht wie fehlende Werte behandelt).
Spaltenformel
  • Fügen Sie einen einzeiligen Ausdruck zum Erzeugen von Daten ein. Hier können Funktionen, Bedingungsoperatoren und Variablen verwendet werden.
Skript vor Anwenden der Formel
  • LabTalk-Skripte werden vor dem Ausdruck im Feld Spaltenformel ausgeführt.

Wenn Sie mit der Maus über eine der Funktionen im Menü Funktion des Dialogs Werte setzen fahren, wird ein einzeiliger Tooltipp in der Statusleiste angezeigt. Wenn Sie dann die Funktion auswählen, wird ein Praktischer Hinweis angezeigt, der eine ausführlichere Erläuterung sowie einen Link zu der vollständigen Funktionsbeschreibung, Syntax, Beispielen etc. enthält.

Außerdem können Sie auch auf die Schaltfläche Funktionen suchen und einfügen Search Insert Functions.png klicken, um mit Hilfe von Schlüsselwörtern nach verfügbaren Funktionen zu suchen und diese, sobald sie gefunden wurden, in Ihren Ausdruck einzufügen.

Verwenden Sie im Feld Skript vor Anwenden der Formel, um Variablen und LabTalk-Funktionen zu definieren oder LabTalk-Skripte auszuführen, bevor der Ausdruck im oberen Feld ausgewertet wird.


Die Spaltenbeschriftungszeile F(x)= im Arbeitsblatt

Sie können auch die Zeile F(x)= verwenden, um einen Ausdruck zum Festlegen von Werten einzugeben. Jeder Ausdruck, den Sie hier eingeben, wird direkt in den Dialog Werte setzen übertragen und umgekehrt. Beachten Sie, dass die vereinfachte Notation der Tabellenkalkulationsblätter oben auch für F(x)= genutzt werden kann:

  1. Klicken Sie doppelt in eine Zelle in der Spaltenbeschriftungszeile F(x)=.
  2. Geben Sie einen Ausdruck ein, um Spaltenwerte auszugeben.
Fx column label row.png

Tutorials zum Werte setzen

Tutorial 1: Eine schnelle Umwandlung von Einheiten mit Hilfe von F(x)=

  1. Öffnen Sie eine neue Arbeitsmappe und importieren Sie die Datei \Samples\Graphing\WIND.DAT.
  2. Wir nehmen an, dass Spalte B Geschwindigkeitswerte (Speed) in der Einheit Meilen pro Stunde (MPH) enthält. Klicken Sie auf die Spaltenüberschrift für Spalte C, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Einfügen. Origin fügt eine neue Spalte C ein und verschiebt die Werte für Power in Spalte D.
  3. Jetzt konvertieren wir die MPH-Werte in Spalte B in Kilometer pro Stunde (KPH). Klicken Sie doppelt in die Zelle F(x)= der Spalte C und geben Sie Folgendes ein:
    	B*1,6
    	
    Drücken Sie Enter. Spalte C wird mit Werten in der Einheit KPH gefüllt.


Tutorial 2: Gleitenden Durchschnitt und gleitende Standardabweichung berechnen

  1. Importieren Sie die Datei Samples\Signal Processing\fftfilter1.DAT.
  2. Fügen Sie zwei Spalten zu Ihrem Arbeitsblatt hinzu, indem Sie zweimal auf Button Add New Columns.png klicken.
  3. Klicken Sie auf den Header der 3. Spalte, um diese zu markieren, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf sie und wählen Sie Spaltenwerte errechnen im Kontextmenü.
  4. Geben Sie in dem sich öffnenden Dialog Werte setzen Folgendes in das obere Feld ein:
    	movavg(B,5,5)
    	
    Klicken Sie auf Anwenden. Spalte 3 wird mit einem gleitenden Durchschnitt von 11 Punkten der Daten aus Spalte 2 gefüllt (beachten Sie, dass Sie Funktionen wie movavg über das Menü Funktion des Dialogs Werte setzen einfügen können).
  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche >> oberhalb des Bearbeitungsfelds, um zur 4. Spalte zu wechseln.
  6. Geben Sie im Bearbeitungsfeld für die 4. Spalte die Formel ein:
    	movrms(B,5,5)
    	
    Klicken Sie auf OK. Diese 4. Spalte wird mit Werten des quadratischen Mittels (RMS) gefüllt, wobei eine Fenstergröße von 11 bei jedem Punkt verwendet wird.


Tutorial 3: Werte für mehrere Spalten festlegen

  1. Erstellen Sie ein neues Projekt, indem Sie auf die Schaltfläche Neues Projekt Button New Project.png auf der Symbolleiste Standard klicken.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Mehrfachimport ASCII Button Import Multiple ASCII.png, um die Dateien F1.dat und F2.dat aus dem Verzeichnis <Origin>\Samples\Import and Export\ zu importieren. Wählen Sie im Dialog impASC die Option Neue Arbeitsmappen öffnen in der Auswahlliste Import-Modus.
  3. Es werden zwei Arbeitsmappen erstellt mit den Namen F1 und F2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Arbeitsmappe New Workbook.png auf der Symbolleiste Standard, um eine weitere Arbeitsmappe zu erstellen.
  4. Klicken Sie bei aktiver 3. Arbeitsmappe auf die Schaltfläche Neue Spalten anhängen Button Add New Columns.png, um eine Spalte hinzuzufügen. Markieren Sie alle Spalten, wählen Sie Spalte: Werte für mehrere Spalten festlegen im Hauptmenü oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Spalten um das Kontextmenü aufzurufen und Werte für mehrere Spalten festlegen auszuwählen. Der Dialog Werte setzen wird geöffnet.
  5. Erweitern Sie das untere Bedienfeld durch Klicken auf die Schaltfläche Skripte zeigen Button Show Scripts.png. Geben Sie dieses Skript im Bearbeitungsfeld Skript vor Anwenden der Formel ein:
range r1=[F1]F1!wcol(j); //"j" is the column index. range r2=[F2]F2!wcol(j);
  1. Geben Sie im Bearbeitungsfeld Spaltenformel (r1+r2)/2 ein.
  2. Wählen Sie Optionen: Formelzelle direkt bearbeiten, um diese Option zu deaktivieren.
  3. Wählen Sie Optionen: Formeltext... und geben Sie (F1+F2)/2 im Dialog Formeltext ein. Klicken Sie dann auf OK.
  4. Klicken Sie auf OK im Dialog Werte setzen. Die Ergebnisse werden im Arbeitsblatt aufgeführt und (F1+F2)/2 in der Spaltenbeschriftungszeile F(x) statt der Formel angezeigt.

Arbeitsblattdaten verarbeiten

Origin stellt eine Reihe von Hilfsprogrammen zur Verfügung, mit denen Sie Arbeitsblattdaten bearbeiten können. Die meisten dieser Hilfsmittel finden Sie im Menü Worksheet, einige sind aber auch in den Menüs Bearbeiten, Spalte oder Analyse zu finden. Beachten Sie, dass ein Arbeitsblatt das aktive Fenster sein muss.

Hilfsprogramm Menübefehl
  • Daten sortieren

Worksheet: Bereich sortieren
Worksheet: Spalten sortieren
Worksheet: Worksheet sortieren
Worksheet: Spalten nach Beschriftung sortieren

  • Suchen
  • Ersetzen

Bearbeiten: Im Projekt suchen
Bearbeiten: In Blättern suchen

Bearbeiten: Ersetzen

  • Spalte verbergen
  • Zeilen verbergen

Spalte: Spalten verbergen/zeigen

Zeilen verbergen/zeigen (nur im Kontextmenü)

  • Spalten verschieben
  • Spalten tauschen

Spalte: Spalten verschieben oder Symbolleiste Spalte

Spalte: Spalten tauschen

  • Arbeitsblattdaten abfragen

Worksheet: Daten aus Arbeitsblatt extrahieren

  • Arbeitsblatt nach übereinstimmender

Worksheet: Arbeitsblatt anhängen

  • Arbeitsblatt aufteilen
  • Arbeitsmappen aufteilen

Worksheet: Arbeitsblatt aufteilen

Worksheet: Arbeitsmappe aufteilen

  • Arbeitsblatt transponieren

Worksheet: Transponieren

  • Mehrere Spalten durch Gruppierung in einer Spalte stapeln
  • Gruppierte Daten in mehrere Spalten aufteilen

Worksheet: Spalten stapeln

Worksheet: Spalten aufteilen

  • Daten mit Pivot-Tabelle zusammenfassen

Worksheet: Pivot-Tabelle

  • Daten mit Bedingungen für eine oder mehrere Spalten filtern

Menü Spalte: Filter oder Symbolleiste Worksheet-Daten

  • Datenreduktion

Worksheet: Duplizierte Zeilen entfernen/kombinieren
Worksheet: Spalten reduzieren
Worksheet: Zeilen reduzieren
Analyse: Datenbearbeitung: Duplizierte X-Daten reduzieren
Analyse: Datenbearbeitung: Nach Gruppe reduzieren
Analyse: Datenbearbeitung: Äquidistante X-Daten reduzieren

  • Umgekehrte Reihenfolge

Spalte: Umgekehrte Reihenfolge


Einige dieser Hilfsprogramme zur Arbeitsdatenverarbeitung sind im Kontextmenü verfügbar. Zugriff erhalten Sie durch Rechtsklick auf Ihre Daten.

Weiterführende Themen

 

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